Grill Tipps

Holzkohlegrills

Auf einem Holzkohlegrill können Sie entweder mit Holzkohle oder mit Briketts grillen. Bei Nutzung mit Briketts legen Sie einen Anzünder in die Kohleschüssel und bilden mit den Briketts eine Pyramide darüber. Bei Nutzung mit Holzkohle füllen Sie die Kohleschüssel bitte zu einem Drittel mit Kohle.

Legen Sie dann einen Anzünder hinein. Hierbei können Sie auch einen speziellen Grill-Flüssiganzünder verwenden. Bitte verwenden Sie hierfür niemals Benzin oder Spiritus, da es hierbei zu Stichflammen und Verpuffungen kommen kann, die schwerste Verletzungen zur Folge haben können.

Feste Grillanzünder zünden Sie am besten mit einem Streichholz oder einem langen Feuerzeug an. Bitte halten Sie Kinder von der Feuerstelle fern! Das Grillvergnügen kann beginnen, wenn die Kohle mit einer hellgrauen Ascheschicht bedeckt ist. Dieses dauert in der Regel ca. 20–30 Min.

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Gasgrills

Wenn Sie schneller zum Grillvergnügen kommen möchten, dann ist ein Gasgrill die richtige Wahl für Sie. Hier brauchen Sie lediglich den Deckel des Gasgrills zu öffnen und das Gasventil aufzudrehen.

Bitte warten Sie einen Augenblick und zünden dann mit der Piezo-Zündung den Grill. Sollte der Gasgrill nicht beim ersten Versuch zünden, warten Sie bitte wenige Minuten und versuchen es noch einmal. Bitte nicht sofort nacheinander zünden, da sonst Verpuffungsgefahr besteht. Sobald der Brenner gezündet ist, stellen Sie das Gerät bitte auf die höchste Stufe und schließen den Deckel. Das Gerät ist in ca. 10–15 Min. einsatzbereit.

Bitte achten Sie beim Grillen mit einem Gasgrill immer darauf, daß das Gerät sauber, also frei von Fettrückständen ist. Wenn das Gerät mit Lavasteinen betrieben wird, so empfiehlt es sich, diese nach mehrmaligem Gebrauch in kochendem Wasser mit Spülmittel zu reinigen. Die Steine dann trocknen lassen und erst anschließend wieder in das Gerät legen. Bei der Auswahl des Grillgutes sollte darauf geachtet werden, daß es möglichst fettarm ist. Mariniertes Fleisch vor dem Grillen mit einem Küchentuch trockentupfen.

Sehr fetthaltiges Fleisch, wie z.B. Grillbauch sowie mariniertes Fleisch sollte auf einer Alu- oder emaillierten Schale gegrillt werden. Sollte es dennoch zu einer Fettverbrennung kommen, schalten Sie die Brenner ab und schieben das Grillgut an eine andere Stelle auf dem Grillrost. Starten Sie anschließend den Grill neu.

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Grillkamine

Ein echter Blickfang für Garten oder Terrasse sind Grillkamine. Die fest installierten Kamine sind aus wetterfestem Material und können auch im Winter draußen stehen bleiben. Beliebt sind Materialien wie Betonstein, aber auch Edelstahl. Je nach Modell können Holzkohle, Briketts oder Holz genutzt werden. Vor dem Grillen ist kein Aufbau nötig, sondern Sie können sofort loslegen.

Wenn Sie einmal nicht grillen möchten, schafft ein Lagerfeuer im Grillkamin eine wohlige und gemütliche Atmosphäre im Garten. Wichtig ist, dass Sie den Gartenkamin regelmäßig reinigen, die Asche entfernen und den Grillrost säubern.

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Direktes Grillen

Die wohl bekannteste und am meisten angewandte Methode. Unter direktem Grillen versteht man das Garen des Grillgutes in unmittelbarer vertikaler Lage über der Wärmequelle (Holzkohlenglut, Gasbrenner, Elektroheizelement).

Die Wirkung der Wärmestrahlung auf das Grillgut ist bei dieser traditionellen Methode am stärksten und hält die Garzeit niedrig (Kurzgebratenes).

Kugel- und Haubengrills verfügen zusätzlich über einen Haubendeckel sowie Lüftungsschieber in Haube und Kohlebecken. Mit geschlossenem Deckel und geöffnetem Zustand der Lüftungsschieber kann die Garzeit weiter verkürzt werden; gleichzeitig kommt das Holzkohlearoma noch stärker zur Geltung. Allerdings besteht beim ungeschützten direkten Grillen auch immer die Möglichkeit, daß vom Grillgut abtropfendes Fett oder Marinade in die Wärmequelle gelangt und dort verbrennt.

Im Falle von stark fettigem oder mariniertem Grillgut empfiehlt sich der Einsatz einer Grillschale aus Aluminium oder besser aus emailliertem Stahlblech.


Indirektes Grillen

Um den Brennstoffbehälter für das indirekte Grillen vorzubereiten, werden die sogenannten Kohleteiler (meist Gitterwände aus Draht) in die dafür vorgesehenen Halterungen des Behälters bzw. auf den im Behälter liegenden Kohlerost gesetzt.

Somit wird der Brennstoffbehälter in drei Zonen unterteilt: Zone 1 und 3 sind die Zwischenräume zwischen Kohleteiler und Seitenwand des Brennstoffbehälters. Zone 2 ist der Raum zwischen den Kohleteilern. Dieser Raum bleibt frei. Hier können Sie ggf. eine Tropfschale oder einen Teller zum Aufangen des herabtropfenden Fettes plazieren. Die Zonen 1 und 3 werden mit Brennstoff befüllt und dieser gemäß der Zündanleitung entzündet.

Sobald der optimale Glutzustand erreicht ist, kann mit dem indirekten Grillen begonnen werden. Der oberhalb der Glut liegende Grillrost ist meist so ausgebildet, daß über den Zonen 1 und 3 noch Platz zum direkten Grillen bleibt, so daß beide Varianten gleichzeitig betrieben werden können. Zum langsamen und schonenden indirekten Grillen benötigen Sie immer eine Haube. Mit dieser wird der Brennstoffbehälter abgedeckt und somit ein geschlossener Garungsraum gebildet.
Die Lüftungsschieber am Boden des Brennstoffbehälters und an der Oberseite der Haube müssen beim indirekten Grillen zwecks Sauerstoffzufuhr geöffnet sein.

So wirkt der Garungsraum prinzipiell wie ein Umluftherd. Die Garungszeit ist beim indirekten Grillen natürlich deutlich länger als beim direkten Grillen. Ein Wenden des Grillgutes und somit ein häufiges Öffnen der Haube ist aber nicht notwendig, da die Wärmezufuhr von allen Seiten erfolgt.


Das richtige Grillbesteck

Neben dem passenden Grill spielt für Ihr Grillvergnügen auch das passende Besteck eine Rolle. Wichtig ist, dass die Materialien die hohen Temperaturen aushalten und auch bei häufigem Einsatz nicht kaputtgehen oder im schlimmsten Fall zu Verbrennungen an den Händen führen. Wichtig ist auch, dass sich das Besteck nach dem Einsatz gut reinigen lässt.

Zu empfehlen ist spülmaschinenfestes Besteck aus rostfreiem Edelstahl, das sich leicht reinigen lässt. Besteck aus Holz ist weniger geeignet. Zwar leitet es die Wärme nicht weiter, aber es korrodiert schneller und kann nicht so leicht gereinigt werden.
Achten Sie auch darauf, dass das Besteck lange genug ist, um aus einer sicherern Entfernung mit dem Grillgut hantieren zu können.
Das brauchen Sie unbedingt: Grillzange, Grillwender und Grillgabeln.

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